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| | Fugger 2, Die [Lösung] (3/4) |
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Duell beginnen. Die Geheimräte werden vom Hauptmann der Wache, dem Justizberater und dem Finanzberater der Grafschaft gewählt.
Hauptmann der Wache, Justizberater und Finanzberater: Alle drei werden vom Kanzler eingesetzt.
Kanzler: Um Kanzler zu werden, sollten Sie sich beim jeweiligen Vogt der Grafschaft beliebt machen.
Vogt: Zum Vogt können Sie sich nicht wählen lassen. Der Kandidat wird durch eine Auslosung gewählt (leider können Sie die Glücksfee nicht bestechen).
2.2 Kirchliche Ämter in den Grafschaften:
Sakristan und Kellermeister: Beide werden durch den Abt gewählt. Tip: Als Kellermeister haben Sie Erfahrung im Keltern von Wein. Vielleicht erleichtert Ihnen das die Entscheidung, welches Produkt Sie herstellen sollen.
Diakon: Eine kleine Spende an den Bischof, und Ihre Chancen Diakon zu werden stehen gar nicht mal schlecht.
Abt: Wieder einmal müssen Sie sich die Gunst mehrerer Männer sichern, um es zum Abt zu bringen. Wenden Sie sich an den Bischof, den Kellermeister und den Sakristan.
Bischof: Allein der Erzbischof entscheidet, wer der mächtigste Mann (auf kirchlicher Ebene) in einer Grafschaft wird.
3.1 Weltliche Ämter im Fürstentum Mittelland:
Hofrat: Drei Minister sind für seine Ernennung verantwortlich.
Marschall, Finanzminister und Justizminister: Wenn Sie zuviel Geld übrig haben, können Sie sich vertrauensvoll an den Großkanzler wenden.
Großkanzler: Der Regent persönlich ernennt den künftigen Inhaber dieses Postens.
Regent: Wie das Amt des Vogtes, so wird auch dieser Posten nur per Losentscheid vergeben.
3.2 Kirchliche Ämter im Fürstentum Mittelland:
Erzdiakon und Inquisitor: Beide werden vom Erzbischof eingesetzt. Aufgrund der Möglichkeit, ein Inquisitionsverfahren einzuberufen, ist das Amt des Inquisitors dem des Erzdiakons vorzuziehen.
Erzbischof: Wenn Sie dieses Amt innehaben, können Sie versuchen, ganze Grafschaften zu bekehren. Auch die Möglichkeit, Wunder zu wirken (Halleluja Brüder), ist nicht zu verachten.
F: Ich muß damit rechnen, in einer der nächsten Runden zu sterben, und obwohl ich schon vor langer Zeit geheiratet habe, habe ich keine Kinder. Wie kann ich verhindern, daß ich ganz von vorne beginnen muß? A: Geben Sie Ihr ganzes Geld an einen Ihrer (menschlichen!) Mitspieler weiter und vereinbaren Sie mit Ihm, daß er es an Ihren Nachfolger (geht erst, sobald er Ratsherr oder Pastor geworden ist) weiterleiten wird. Ihren Titel und das Handelszertifikat sind Sie freilich los.
F: Ich bekomme ein Manuskript vorgelegt und werde gebeten, es zu verlegen. Lohnt es sich? A: Wenn dies geschieht, werden Sie immer einen Kommentar zum Manuskript zu sehen bekommen. Wird es z. B. als "spannend" bezeichnet, sollten Sie zusagen und einige hundert Stück in guter Qualität produzieren.
F: Ich soll einen Vertrag unterzeichnen, in dem ich verpflichtet werde, über einen längeren Zeitraum hinweg eine bestimmte Menge Waren in eine andere Stadt zu liefern. Gelingt es mir nicht, muß ich eine hohe Konventionalstrafe zahlen. Ist es sinnvoll, so einen Vertrag zu unterzeichnen? A: Sie sollten das bleibenlassen. Es könnte jederzeit durch ein (mehr oder weniger zufälliges) Ereignis dazu kommen, daß Sie Ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können.
F: Woran erkenne ich, ob mich ein Computergegner schätzt oder nicht? A: Je dicker der Balken unter dem Namen der jeweiligen Person ist, desto mehr Ansehen genießen Sie bei ihm.
F: Ständig werde ich zu irgendwelchen Vorträgen eingeladen. Was für Vorteile habe ich, wenn ich einen besuche? A: Schlimmstenfalls haben Sie Ihre Zeit verschwendet. Wenn Sie aber etwas Glück haben, werden Sie dort Ihre Fähigkeiten in der Herstellung eines bestimmten Produktes vergrößern können.
F: Ein mysteriöser Fremder gibt mir den Auftrag, dafür zu sorgen, daß eine bestimmte Person ihres Amtes enthoben wird. Soll ich darauf eingehen. A: Wenn Sie bereits über das Privileg verfügen, Beleidigungen auszusprechen, handelt es sich um leicht verdientes Geld, da Sie sich mit der betreffenden Person einfach so oft duellieren können, bis sie ihr Amt nicht mehr ausüben kann. Sollte das noch nicht der Fall sein, ist davon eher abzuraten. Gelingt Ihnen nämlich Ihr Umsturzversuch nicht, könnte es sein, daß Sie Ärger bekommen.
F: Ich scheine überall einen ausgezeichneten Ruf als Künstler zu genießen, denn ständig werde ich gebeten, eine Hochzeitsrede zu halten oder Musiker zu engagieren. Bringt es mir Vorteile, auf diese Bitten einzugehen? A: Der Bitte, eine Hochzeitsrede zu halten, sollten Sie auf jeden Fall entsprechen. Sie werden fast jedesmal eine sehr qualifizierte Person finden, die eine perfekte Rede für Sie schreibt. Sie werden nach getaner Arbeit nicht nur eine kleine Entschädigung für Ihre Mühen erhalten, sondern auch noch im Ansehen der Edlen Mittellands steigen. Anders sieht es bei den Musikern aus. Es wird Ihnen kaum gelingen, überdurchschnittliche Musiker anzuheuern. Lehnen Sie also guten Gewissens ab.
F: Ich wurde eines Verbrechens bezichtigt und angeklagt. Leider bin ich weder Richter noch verfüge ich über die finanziellen Möglichkeiten, sowohl Richter als auch die Zeugen zu bestechen. Wem soll ich nun einen kleinen Beweis meiner Freundschaft zukommen lassen? A: Es ist am klügsten, die Richter zu bestechen, da es sich auf die Urteilsverkündung nicht negativ auswirkt, wenn Ihr Ankläger einige Zeugen besticht (es sieht natürlich anders aus, wenn er den Zeugen 9.999 Taler zukommen läßt. Das ist aber kaum der Fall).
Handelswaren und Zertifikate
Sicherlich ist Ihnen bereits aufgefallen, daß Sie im Handelsmenü sehr große Werte für die zu produzierende Ware einstellen können. Aber auch wenn Sie genug Geld haben, um die Herstellungskosten zu tragen, sollten Sie von den Maximalwerten absehen, da Sie dann (weil nur 40 Arbeiter pro Auftrag eingestellt werden können), hoffnungslos unterbesetzt sein werden. Ausnahme: siehe Extrakasten Produktion!
Handelszertifikat I:
Über dieses Zertifikat verfügen Sie von Beginn des Spieles an. Wenn Sie knapp bei Kasse sind, sollten Sie sich wegen der geringen Herstellungskosten auf diese Produkte beschränken.
Korn: Wenn Sie Ihr Lager füllen wollen, sollten Sie mindestens auf zwei Feldern ernten. Optimal sind fünf Arbeiter pro Feld.
Fisch: Fische können Sie nur fangen, wenn Sie Ihr Lager in der Nähe eines Gewässers aufgeschlagen haben. Pro Boot sollten Sie drei Arbeiter veranschlagen.
Bier: Das Brauen von Bier lohnt sich am ehesten in Falkenhorst und Greifenheim. Setzen Sie pro Kessel drei Arbeiter ein. Um eine angemessene Menge zu produzieren, sollten Sie etwa fünf Kessel benutzen.
Wolle: Das Scheren von Schafen erfordert keinen großen Arbeitsaufwand, es genügt also, wenn einem Arbeiter vier Schafe zugeteilt werden.
Holz: Am lohnendsten ist der Holzschlag in Finsterwalde und in Greifenheim. Fünf Arbeiter pro Wald garantieren gute Erträge, verhindern aber zugleich, daß der Wald durch übermäßige Abholzung irreparablen Schaden erleidet.
Handelszertifikat II:
Dieses Zertifikat erhalten Sie, wenn Sie sich erfolgreich um ein Amt beworben haben. Mit den Produkten, die Sie jetzt herstellen können, werden Sie einen deutlich höheren Gewinn erzielen; wenn Sie sich die höheren Kosten leisten können, sollten Sie also umsteigen.
Rindfleisch: Da das von Ihnen verkaufte Rindfleisch garantiert BSE-frei ist, werden Sie wohl kaum über Absatzschwierigkeiten zu klagen haben und können somit einen guten Preis kassieren, besonders dann, wenn Sie Ihre Tiere in der Umgebung von Kronsbach und Lichterheide auf die Weide schicken. Ein Arbeiter sollte sich um je ein Rind kümmern. Wenn Sie gerade dann, wenn ein besonders guter Preis zu erzielen ist, nicht mit einem leeren Lager dastehen wollen, sollten Sie sich nicht weniger als zehn Rinder halten.
Erz: Der Erzabbau lohnt sich in den Bergen von Falkenhorst und Bergstedt. Fünf Arbeiter holen das Optimum aus Ihrer Grube heraus. Vielleicht haben Sie gerade genügend Kleingeld, um sich eine Eskorte für Ihre Waren leisten zu können; ja? dann sollten Sie den größten Teil des Eisenerzes nach Lichterheide oder Lauenburg transportieren und dort verkaufen.
Wein: Weinliebhaber wissen, daß die Reben in der Umgebung von Lauenburg oder Moorland den besten vergorenen Traubensaft hervorbringen. Dieser Umstand allein bringt dem Winzer aber noch keine Taler, setzen Sie deshalb pro Faß einen Arbeiter ein (müssen sich mehrere Männer um ein Faß kümmern, könnte es zu ertragsmindernden Saufgelagen kommen).
Fell: Am erfolgreichsten werden Sie in Finsterwalde und Greifenheim nach Tieren suchen, deren Felle es wert sind, von reichen Damen in Form von Mänteln durch die Gegend geschleppt zu werden (wo bleibt da der Tierschutz?!). Sie sollten nicht weniger als zehn Bottiche, die von jeweils fünf Arbeitern gewartet werden, besitzen.
Glas: Ihre Glashütten sollten Sie in Fürstenbruck und Greifenheim ansiedeln. Wenn für einen Ofen drei Arbeiter zur Verfügung stehen, können Sie sich schon auf die Jahresabrechnung freuen.
Handelszertifikat III:
Sie müssen schon einige Zeit spielen, um dieses Zertifikat Ihr eigen nennen zu können. Aber nun können Sie alle in Mittelland gefragten Waren produzieren; Reichtum und Wohlstand sind Ihnen sicher.
Salz: Obgleich Sie Salz heute für 99 Pfennig im Supermarkt kaufen können, war es zur Zeit der Fugger ein überaus wertvolles und gefragtes Gewürz, mit dessen Hilfe viele Kaufleute zu Reichtum gelangten. Sollten Sie in Bergstedt oder Waldstein ein Lager haben und pro Mine sechs Arbeiter zur Förderung des begehrten Produktes einsetzen, können Sie sich bereits
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