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Half-Life 2 [Solution] (2/17)
 



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hätte er mich nicht verfolgt. So aber kann ich in aller Seelenruhe meinen Weg fortsetzen
und gelange auf den Platz.

Überall auf der Straße stehen Wachen und bei allen Kontrollstellen wird mir der Ausgang
verwehrt. Meine einzige Möglichkeit dieses Areal überhaupt zu verlassen ist es, über eine
Leiter auf einen kleinen Steg zu klettern und mich dort auf der anderen Seite des Zauns
wieder herunterzulassen. Aber auch hier habe ich nur zwei Möglichkeiten: einer der beiden
Patrouillen in die Hände zu laufen oder in das Haus bei der Rutsche zu entkommen. Ich
entscheide mich für das Zweite.

---

Ich beobachte, wie die Staatsmacht bei irgendeinem Schwein die Tür eintritt und in seine
Wohnung (wenn man diese Rattenlöcher denn als Wohnung bezeichnen kann) eindringt. Ich
warte ab, bis alle Polizisten in die Wohnung gegangen sind, und schleiche dann hinter
ihrem Rücken den Gang entlang. Einer der Bösewichte sieht mich und folgt mir, doch
verharrt er auf seiner Etage. Da die Treppe nach unten durch einen weiteren Wachmann
versperrt ist, gehe ich nach treppauf. Oben ruft mich ein Bewohner an und leitet mir den
Weg durch seine Behausung. Jetzt merke ich, dass mir die Wachen auf den Fersen sind und
ich fange an zu rennen. Gerade noch kann ich einem weiteren Bösewicht über die Treppe nach
oben ausweichen. Wieder hilft mir einer der Bewohner und bedeutet mir, dass ich zum Dach
rennen soll.

---

Er stemmt sich zunächst gegen seine Tür, doch schnell hängen die Schergen wieder an meinen
Hacken und ich spüre, wie auf mich geschossen wird, als ich auf dem Dach ankomme. Und ich
kapiere: Wenn ich jetzt stehen bleibe und erst einmal die Aussicht genieße, dann bin ich
tot. Also renne ich immer weiter über die Dächer und über dünne Bretter, die mir als Steg
zum nächsten Dach dienen. Der Beschuss wird fortgesetzt, auch von der Straße aus wird auf
mich geballert. Ich renne weiter über verschiedene Dächer, laufe über diverse Simse, bis
ich letztlich bei einer grauen Wand durch ein Fenster in ein anderes Haus springen kann
und der Beschuss somit verstummt. Ich weiß nicht, ob mich die Kugeln der Feinde bei einer
etwas langsameren Fortbewegung wirklich getötet hätten, aber ich bin froh, dies nicht
herausfinden zu müssen. Leider gerate ich dann doch noch in die Hände meiner Häscher, denn
als ich die Treppe heruntergehe, bricht die Stiege unter mir zusammen und dies macht so
ein Getöse, dass aus beiden Richtungen Feinde erscheinen, die dann sofort anfangen auf
mich einzuschlagen. Ich höre noch, wie mir eine Frauenstimme etwas zuruft, aber dann wird
es mir auch schon weiß vor Augen und ich breche zusammen.

Als ich meine Augen wieder öffne, blicke ich in das Gesicht einer jungen Frau. Scheinbar
hat sie alle Feinde im Alleingang eliminiert, denn die Häscher liegen nun regungslos am
Boden herum. Ich folge der Frau in den Aufzug und sie stellt sich mir als Alyx Vance vor
und sagt, dass sie die Tochter eines Black Mesa Veteranen sei. Schweigend gehe ich ihr
hinterher.


Ein denkwürdiger Tag


Alyx erklärt mir, dass sie so eine Art Flüchtlingsservice durch die Kanäle aus der Stadt
heraus betreibt. Sie bringt mich zu dem Mann, den ich schon am Terminal im Bahnhof gesehen
habe, Dr. Kleiner. Dieser Mann ist wirklich seltsam, er hält sich einen zahmen Facehugger,
den er Lamarr nennt. Als dann auch noch Barney in das Labor kommt, erzählt der Herr im
Kittel etwas von einem Teleporter. Das hört sich interessant an. Zunächst aber empfiehlt
Barney, dass ich etwas anderes anziehen soll, er öffnet einen Nebenraum und nach einem
kleinen Disput mit Lamarr bittet er mich, den Schutzanzug anzuziehen. Dieser Bitte komme
ich gern nach. Der Schutzanzug kann durch Energieterminals aufgeladen werden. Eines davon
hängt in der Ecke des Labors und ich probiere das Aufladen gleich aus. Nun aber zum
Teleporter. Alyx und ich sollen zu ihrem Vater gebeamt werden, der auf der anderen Seite
des Transporters auf uns wartet. Zunächst betritt Alyx den Teleporter und die Startsequenz
wird eingeleitet. Während des Vorgangs springt einer der Stecker aus seiner Halterung und
ich bin froh, dass ich mich etwas nützlich machen kann, und stecke das Kabel wieder an
seinen Platz. Der Teleporter beginnt zu rotieren und der Wissenschaftler bittet mich,
einen kleinen roten Schalter umzulegen. Und plötzlich ist Alyx verschwunden. Aber nicht
lange, denn schon taucht sie auf dem Bildschirm neben ihrem Vater auf, der Transport hat
also geklappt. Nun bin ich dran. Ich steige in den Teleporter und wieder wird die
Startsequenz eingeleitet. Aber als der Transport gerade beginnt, springt Lamarr aus dem
Luftschacht und reißt erst ein Kabel heraus und springt dann auf den Teleporter zu und ...
nun, ich weiß nicht genau, was da passiert ist, aber irgendwie befinde ich mich plötzlich
an vielen verschiedenen Orten, einer davon ist das Büro von Dr. Breen. Es fühlt sich so
an, als würde ich von einem Ort zum anderen gebeamt, aber nirgendwo komme ich zur Ruhe.
Nach einigem Durcheinander hat der Spuk dann ein Ende. Allerdings wurde ich nicht zu Alyx
und ihrem Vater transportiert, sondern nur einige Meter weit weg von meinem Startplatz,
ich befinde mich außerhalb des Labors von Dr. Kleiner. Schnell gesellen sich zwei
Kamerabots zu mir und ihnen laufe ich über den Generatorenhof davon, die Treppe nach oben.

---

Als ich nach draußen trete, sehe ich Barney über mir. Er rät mir, durch die Kanäle zu
Alyx' Vater zu laufen. Und dann wirft er mir noch eine Brechstange zu. Jetzt wundere ich
mich aber schon: Wieso gibt er mir den keine Waffe? Na ja, die Brechstange hat mir ja auch
damals in Black Mesa gute Dienste geleistet. Und ein zweites Werkzeug habe ich nun auch,
die Taschenlampe.

Über ein Gitter lasse ich mich zum Zug herunterfallen und gerate direkt unter Beschuss. Da
ich über keine Schusswaffe verfüge, renne ich den Kugeln nach links davon und springe
durch die offene Waggontür ins Innere des Wagens, wo ich alle Kisten 'platt mache'. Ich
muss mich hier ein wenig beeilen, da die Feinde auch in den Wagen schießen können. Also
springe ich schnell aus der anderen Tür wieder hinaus und werde von einem ankommenden Zug
erschreckt, dem ich ausweiche, indem ich mich an den Waggon drücke. Ich laufe dann dem Zug
hinterher, überquere die Gleise und renne links um die Waggons auf der anderen Seite herum
und rette mich vor dem erneuten Beschuss in den nächsten Wagen. Innen klettere ich die
Leiter nach oben, springe nach links auf den grünen Waggon und von dort aus über den Zaun
und renne auf die Tür zu, zerhacke sie und sprinte die Treppe nach unten und bin erst
einmal in Sicherheit.


Kanal-Route


Ich komme an einem Medizinterminal vorbei, allerdings bin ich noch einigermaßen unverletzt
und lasse es so erst einmal links liegen. Ich höre die Hilferufe einer Frau und sprinte um
die Ecke. Und da sehe ich eine schon bekannte Szene: Zwei Polizisten haben ein junges
Pärchen zusammengeschlagen. Bevor sie auch noch die Frau gefährlich verletzen, stürme ich
mit gezogenem Brecheisen auf die beiden Feinde los und setze sie außer Gefecht. Der Kampf
geht nicht spurlos an mir vorbei, aber da war ja das Medizinterminal und das suche ich nun
auf. Und der Kampf hatte auch ein Gutes: Ich habe nun eine Pistole! Die benutze ich nun
auch, ich schieße mir den Weg ans Tageslicht frei. Oben angekommen warte ich darauf, dass
ein Zug auf dem Gleis stehen bleibt, dann gehe ich die Eisentreppe bis zur Hälfte und
springe auf den Waggon. Auf der anderen Seite sehe ich eine kleine Plattform und eine
Leiter. Leider erscheinen dann in meinem Rücken noch mehr Fieslinge und beschießen mich.
Ich erwidere das Feuer und nachdem alle tot sind, entschließe ich mich noch einmal über
die Treppe zurückzugehen und die Munition der Verblichenen einzusammeln, denn schließlich
habe ich davon noch nicht so viel bei mir. Nun wiederhole ich das Prozedere mit dem Zug.

Ich hacke mir den Weg ins nächste Haus frei und weil ich keinen anderen Ausgang finde,
schieße ich auf die explosiven Fässer, die die Tür versperren. Diese Fässer dienen nicht
nur zum Sprengen von Barrieren, sondern können auch als Bomben gegen Feinde eingesetzt
werden. Das lerne ich bereits hinter der nächsten Ecke. Wenn ich wieder die Gleise sehe,
warten auf der anderen Seite schon wieder diese aufdringlichen Polizisten auf mich. Ich
erledige sie, dann klettere ich über den eingedrückten Zaun und befasse mich mit dem Rest
der Staffel. Schließlich krieche ich durch einen kleinen Tunnel und finde zu meiner Freude
ein Paket mit Goodies.

Jetzt springe ich nach unten auf die Gleise und es kommt wieder zu Pistolenduellen. Und
einer der Feinde meint, ganz clever zu sein: Als ich um die Ecke komme, rollt er mir ein
brennendes Fass entgegen und diesem muss ich ausweichen. Dummerweise kommt, da in diesem
Moment auch noch ein Zug, sodass mit nur wenig Spielraum zum Ausweichen bleibt. Als dann
aber Ruhe herrscht, kann ich mich an dem Medizinterminal erfrischen. Ich gehe den Weg
weiter und muss darauf achten, dass mich die Feinde mich nicht von unten durch die Scheibe
treffen. Aufpassen muss ich auch bei dem Steg, der über die Gleise führt, denn ich werde
aus der Ferne beschossen, da ich aber keine Fernwaffe besitze, lasse ich die Polizisten
erst einmal herankommen und erledige sie, sobald sie in Schussweite sind. Danach hacke ich
mir meinen Weg durch die Kisten frei, auf denen ein Medipack liegt. Ich erinnere mich,
dass einige Meter zurück ein Medizinterminal lag, das ich jetzt noch aufsuchen könnte,
falls das Medipack meine Gesundheit nicht wieder ganz herstellen würde. Ich lasse mich
wieder zu den Gleisen hinunter und erledige einen weiteren Dreimanntrupp.

Leider geht es nun nicht mehr trockenen Fußes weiter, da ich leider in den Abwasserkanal
springen muss. Ich schwimme und tauche, bis ich vor einer roten Wand stehe und es
scheinbar kein Weiterkommen gibt. Aber halt, an der linken Seite der Blechwand befindet
sich eine Leiter, also klettere ich diese nach oben. Ich befinde mich auf einer Art Röhre
und es gibt dort ein Loch, in das ich mich fallen lasse. Und, oh Wunder, die Röhre ist
bewohnt. Es handelt sich um eine Art Spähposten der Flüchtlingsorganisation, ich treffe
einen Menschen und einen Alien. Und Kabelfernsehen haben sie auch, wie heimelich. Der
Alien lädt meinen Schutzanzug auf und der Mensch öffnet mir freundlicherweise die Tür und
so springe ich wieder in den Kanal, zum Glück steht er nicht mehr unter Wasser.

---

Nachdem ich mir den Weg durch eine Bretterwand frei gehackt habe, sehe einen Alien-Typ,
den ich bereits aus Black Mesa kenne. Er hat sich an die Decke angesaugt und lässt seine
lange klebrige Zunge nach unten hängen. Kommt ein Lebewesen in seine Nähe, dann schnappt
es sich sein Opfer und zieht es nach oben. Ich kann diesen Alien einfach vorsichtig
umgehen, ohne in die Reichweite seiner Zunge zu kommen, oder ich schieße so lange mit der
Pistole auf seinen Saugnapf, bis sich sein Inneres nach außen stülpt und er tot ist. Ich
erinnere mich, dass ich einmal von einem solchen Zungensauger nach oben gezogen wurde und
mich aber noch befreien konnte, indem ich mit dem Brecheisen auf ihn eingeschlagen habe.

Ich gehe weiter und werde von jemandem aus einer vergitterten Röhre gerufen. Allerdings
waren das seine letzten Worte, denn im nächsten Moment wird er von einem Polizisten
erschossen. Das müssen jetzt die Patrouillen sein, von denen der Flüchtlingsposten
gesprochen hat. Ich bleibe noch vor der Röhre stehen und erledige zwei Feinde. Wenn ich
vorsichtig um die Ecke schaue, dann sehen ich oben auf einer Plattform zwei Bösewichte,
einer davon steht an einem Schnellschussgewehr und fängt sofort an, mich mit Kugeln
einzudecken. Ich könnte nun versuchen, die beiden da oben mit meiner Pistole aufs Korn zu
nehmen, aber dabei stehe ich wohl auf verlorenem Posten. Also renne ich schnell um die
Ecke (dem Feuer entgegen) und biege sofort in die offene Röhre ab und schalte die
Taschenlampe an. In der Röhre kommt mir ein weiterer Wachmann entgegen, aber dieses
Pistolenduell gewinne ich natürlich. Ich erreiche eine Art Höhle, die als Wachposten
dient, in der Ecke steht ein Funkgerät. Eine Stimme ruft dauernd den Wachposten 12, aber
Wachposten 12 lebt nicht mehr, ich weiß es. Aber ich bin noch nicht aller Sorgen ledig,
denn oben stehen ja noch die beiden anderen Feinde. Leise benutze ich die Leiter neben dem
Funkgerät, die beiden Wachen bemerken mich nicht. Zuerst schieße ich dem MG-Mann ins
Genick, ein Schuss gibt ihm den Rest, gleich darauf folgt ihm sein Kumpel in die ewigen
Jagdgründe.

Gerade als ich annehme, dass ich etwas Ruhe hätte, beginnt der Ärger von neuem. Eine ganze
Horde von Feinden taucht überall im und am Kanal auf und eröffnet das Feuer. Ich renne zum
MG und fange an zu ballern. Das MG handhabt sich etwas schwierig, aber noch einigen
Sekunden habe ich es im Griff. Wichtig ist eigentlich nur zu schauen, wo sich das
Fadenkreuz befindet und dieses auf die Feinde auszurichten. Auch die Kamerabots müssen
'dran glauben'. Als dann der Beschuss mit Granaten anfängt, muss ich mir etwas einfallen
lassen. Am rechten Rand des Kanals sehe ich ein Fass auf einer braunen Planke liegen,
vielleicht, wenn ich einmal auf das Fass schieße ... Perfekt! Das explodierende Fass
sprengt die Halterung der Planke, diese fällt herunter und ich kann über sie fliehen.

Ich befinde mich in einem dunklen Tunnel, in dem ich wieder mit diesen schleimigen Zungen
rechnen muss. Ich treffe wieder auf eine Verbindungsfrau der Flüchtlingsorganisation. Sie
hockt in einer Röhre, ich frage mich, was sie da wohl macht. Wieder laufe ich durch einen
Abwasserschacht und wenn ich mich vorsichtig seinem Ende nähere, sehe ich über mir zwei
Wachen auf dem Gitter stehen, beide vertreibe ich mit einige Schüssen. Das nächste Rohr
endet in einer Dreckwasseransammlung. Scheinbar gibt es keinen Ausweg, denn das Rohr, das
sich als Fluchtweg anbietet, ist durch ein Gitter versperrt. In meiner Verzweiflung
springe ich in das Wasser und tauche nach unten. Und jetzt kommt mir der Zufall zu Hilfe.
Die beiden Polizisten halten sich für ganz schlau und werfen von oben brennende Fässer in
das Wasser. Ich sehe die Fässer noch rechtzeitig und tauche ganz auf den Boden des
Tümpels. Die Tonnen explodieren und reißen ein Loch in das Gitter des zweiten Tunnels.
Vielen Dank liebe Polizei! So kann ich aus dieser Falle entkommen.

Als ich wieder am Tageslicht bin, beschleicht mich ein ungutes Gefühl, denn diese Schlucht
ist ideal für einen Hinterhalt. Und kaum hatte ich diesen Gedanken, da prasseln auch schon
von allen Seiten die Kugeln auf mich ein, nur knapp kann ich mich meiner Haut erwehren und
das Holzgestänge unter der Brücke durch Schüsse auf die Fässer unterhalb sprengen. Erst
als ich auch noch die beiden Nachzügler hinter der Brücke erledige, herrscht Ruhe. Der Weg
durch den Tunnel scheint versperrt zu sein, doch als ich genauer hinsehe stelle ich fest,
dass ich auf der rechten Seite Fässer zur Seite schieben kann und so schlüpfe ich dann
auch in den Gang.

Der Boden im Gang ist matschig und weil der Weg leicht abschüssig ist, rutsche ich langsam
nach unten. Je weiter ich nach unten rutsche, desto genauer kann ich das nächste Problem
auf mich zukommen sehen, oder genauer gesagt, ich rutsche darauf hinzu: Der Gang wird auf
der ganzen Breite von diesen Zungenaliens blockiert. Ich sehe mich um und erkenne zwei
Möglichkeiten, was ich jetzt tun kann. Da wäre zunächst die etwas riskante Möglichkeit zu
versuchen, irgendwie Halt zu finden und sich dann mit der Waffe einen Weg freizuschießen.
Aber vermutlich würde ich doch in die Fangarme gelangen und würde so einen
Gesundheitsverlust erleiden. Also entscheide ich mich für die zweite Variante: An der
Stelle, wo der Gang nicht abschüssig ist, stehen zwei Explosivfässer. Also nehme ich eines
davon und lasse es den Gang hinunterrutschen, bis eine der Zungen die Tonne erfasst hat.
Als der Alien anfängt die Tonne nach oben zu ziehen, schieße ich auf das Fass und die
Explosion tötet einen Großteil der Zungenfeinde. Und wenn das nicht gereicht hat und
einige Zungen noch intakt bleiben, dann schiebe ich auch noch das zweite Fass hinterher
und wiederhole die Prozedur. Nach zwei Explosionen kann ich die Stelle ohne auch nur einen
Kratzer passieren.

Jetzt springe ich wieder mal ins kühle Nass und erwehre mich einiger Soldaten. Dabei achte
ich darauf, dass ich auch wirklich alle Fässer an beiden Ufern von mir gesprengt werden,
damit die Fässer nicht als Waffe gegen mich eingesetzt werden können. Ich klettere über
eine kleine Leiter und schwimme dann bis zum Ende des Kanals und erledige von der
Holzstellage aus einige Feinde mit der Pistole. Jetzt passe ich noch auf, dass mir nicht
doch noch herunterfallende Fässer zum Verhängnis werden und krieche wieder in einen
Schacht.

---

Ich rutsche wieder ein paar Meter nach unten und stehe vor einer Mauer, die ich nicht
erklimmen kann. Ich schaue mich um und erkenne, dass die Holzplanke über dem Abwasserrohr
wie eine große Wippe aussieht. Ich muss also nur noch etwas finden, was ich auf den
hinteren Teil der Wippe legen kann, dann sollte sich der vordere Teil nach oben bewegen
und ich könnte von dort aus auf die Mauer springen. Außer ein paar Steinen liegt nichts
herum und so sammle ich einige dieser Mauerwerke ein und lege sie ab wie beschrieben. Und
tatsächlich, beim dritten Stein kippt die Wippe um und mein Plan erweist sich als wohl
durchdacht. Ich könnte mir auch vorstellen, dass jemand auf die Idee kommen würde, die
Steine einfach an der Mauer aufeinanderzustapeln, um einen Podest davor zu errichten und
über diesen dann nach oben springen will.

Und dann begegne ich einem Hubschrauber. Die Besatzung des Hubschraubers mag mich nicht,
denn sobald ich im unteren Teil des Kanalbereichs bin, ballert der Hubschrauber seine
Salven auf mich ab. Da ich mit der Tatsache bewusst bin, dass ich mit meiner kleinen Wumme
 


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