nichts gegen ihn unternehmen kann, entschließe ich mich zu rennen und zwar in den linken Teil des Kanals, ich sprinte zwischen all dem Gerümpel hindurch die Treppe hinauf, schiebe die Tonne vor der blauen Tür weg und flüchte mich in Innere der Kanalanlage. Ich nehme zwar einige Treffer hin, aber überlebe bei relativ guter Konstitution.
Bevor ich meinen Weg in den Gang fortsetze, klettere ich eine Leiter nach unten, denn ein HL-Tag, den ich durch das Bodengitter sehen kann, zeigt mir, dass es dort unten irgendetwas zu sehen gibt. Ganz in der Nähe entdecke ich eine weitere Stelle mit Goodies. Ich gehe an einer verkohlten Leiche vorbei und ducke mich in einen tiefer gelegenen Gang, der fast bis zur Decke mit Wasser gefüllt ist. Am Ende dieses Bereichs schwimmen eine weitere Leiche und einige Medikits.
So und nun wiederhole ich auf meinem weiteren Weg den Trick mit dem rutschenden Fass und den Zungenaliens, klappt auch hier wunderbar. Ich schiebe das Fass die Schräge hinunter, lasse es ansaugen, bringe es zur Explosion und rutsche hinterher durch die Lücke im "Vorhang", die Bruchstücke der Tonne rutschen den Gang weiter hinunter und werden von der zweiten Zungenlinie hochgezogen und ich rutsche einfach unter den beschäftigten Aliens hindurch. Und weil mir dieser Trick so gut gefallen hat, wiederhole ich ihn gleich nochmals.
Als ich an der Tür ankomme, liegt der Hubschrauber immer noch auf der Lauer, verstärkt durch einige Kamerabots. Und wieder renne ich los, diesmal nach links in den Tunnel hinein bis zu der Treppe. Ich schaue nicht, ich schieße nicht, ich renne nur ...
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Ich setze meinen Weg fort und treffe selbst in diesem Drecksloch einen Menschen. Er erzählt mir, dass die Staatsmacht die Kanäle mit Mannschnittern absucht und noch bevor ich fragen kann, was das denn sei, wird die Tür aufgebrochen und einige Exemplare dieser fiesen fliegenden Messer schweben in den Raum. Ich sehe, wie der Mann ein Gegenstand zum Schlagen aufnimmt und so greife auch ich zu meinem guten alten Brecheisen und prügele auf die Brummer ein. Jeder der Mannschnitter wird durch zwei Treffer in seine Einzelteile zerlegt. Der freundliche Mensch zeigt mir nach dem überstandenen Angriff noch seine Vorräte und ich bediene mich. Ich klettere die Leiter nach oben und suche beide Seiten der Behausung nach Goodies ab. Dann setze ich meinen Weg fort und lebe ab sofort mit Mannschnittern als ständige Begleiter.
Irgendwann sehe ich das Tageslicht wieder, doch bevor ich nach draußen trete, sammle ich im Raum etwas weiter hinten die Goodies auf. Ich vermute mal, draußen erwartet mich ein Hinterhalt, denn dieser kleine Bereich ist von allen Seiten einsehbar und die Ausgangstür ist verrammelt. Und richtig, ich setze meinen Fuß nach draußen und schon geht das Geballere los, das ich besser beantworten kann, wenn ich mich erst einmal wieder in den Gang zurückziehe. Außerdem dringen auch noch drei Mannschnitter in den Gang ein, auf die hätte ich echt gut verzichten können. Erst wenn wieder Kampfesruhe herrscht, gehe ich wieder nach draußen und räume die Tonne vor der Tür weg und trete ein. Schade, der Ausflug ans Tageslicht war wirklich sehr kurz.
Ich befinde mich jetzt in einem kleinen Gewölbe, unter mir liegt ein Gang mit einem kleinen Rinnsaal in der Mitte. Links von mir kann ich im Halbdunkel ein defektes Abdeckgitter zu einem Luftschacht erkennen, also springe ich auf das Rohr davor, drücke das Gitter ein und krieche in den Schacht. Mich wundert jetzt überhaupt nicht mehr auch in dieser Enge auf fliegende Messer treffen. Aber ich krieche den Gang mutig bis zu seinem Ende und finde ein großes Lager mit Supplies. Auf dem Rückweg überrascht mich ein Feind, der mir in den Kanal gefolgt ist, aber auch ihn grille ich. Jetzt also hinunter zu dem Rinnsaal.
Und jetzt ist Weihnachten, jedenfalls kommt es mir so vor, denn ich bekomme zwei Geschenke, genauer gesagt zwei Waffengeschenke. Ein Dreimannüberfallkommando greift mich an, aber mittlerweile gehe ich mit der Pistole sehr sicher und zielgenau um und erledige die Drei im Nu. Und siehe da, der Bösewicht, der sich von oben aus abgeseilt hat, hinterlässt mir eine automatische Waffe, wie freundlich. Und dann ist da noch dieses Fass vor dem offenen Gitter. Ich krieche hinein und ahne schon nichts Gutes, obwohl ich im Taschenlampenschein eine Kiste erkennen kann. Und dann - so muss ich zugeben - erschrecke ich mich doch ein wenig. Kurz bevor ich die Kiste erreiche, erhebt sich ein Alien aus dem Sand und greift mich an. Zum Glück habe ich die Maschinenpistole und so bin ich ihm überlegen. In der Kiste finde ich die zweite neue Waffe, eine Granate, wie schön. Na ja, und da ich gelernt habe, dass auf Geheimverstecke immer gleich Kampfhandlungen folgen, so muss ich erkennen, dass dies auch hier stimmt, als ich durch den Schacht zurückkrieche, seilt sich ein weiterer Soldat ab.
Gerade waren meine Kleider von den letzten Aufenthalten im Wasser getrocknet, muss ich schon wieder ins kühle Nass. Ich tauche mit der Drehung des Wasserrads in den Tunnel hinein und bis zur nächsten Stelle, wo ich auftauchen und Luft holen kann. Ich tauche bis zum Ende und springe nach rechts aus dem Wasser. Und dann kann ich sie schon wieder hören, die Fluggeräusche von Kamerabots und Mannschnittern. Und weil dort, wo Kamerabots sind, die Polizisten nicht weit sind, erscheinen am Ende der Röhre zwei Feinde. Keine Ahnung, warum die Staatsmacht nicht lernt, dass mir zwei Angreifer überhaupt nichts anhaben können. Ich gehe bis zum Ende der Röhre (aha, es waren also doch noch mehr Angreifer, zwei weitere trauen sich jetzt nach draußen), achte auf Zungenaliens und gehe dann über die Röhre wieder zurück in den Gang.
Jetzt heißt es für mich aufpassen, am Knick der Röhre warte eine Dreier-Fallen- Kombination auf mich. Ab und zu wird aus der Röhre eine heiße Dampfwolke ausgestoßen, der mich stark verbrennen würde. Außerdem sehe ich hinter dem Dampf eine Zunge von der Decke hängen, auch die muss ich austricksen. Ich gehe also ganz rechts auf der Röhre entlang und springe in einem dampffreien Moment nach rechts neben die Röhre zu den Fässern. Und dann muss ich mich auch schon um den dritten Teil der Falle kümmern, ein Mannschnitter kommt aus dem Gang auf mich zu gerast. Wenn ich ihn erledigt habe, kann ich mich erst mal in Ruhe um die Zungen kümmern und husche dann in Intervallschritten über den Rest der Röhre und hacke mich durch den Verschlag.
Nachdem ich von der Röhre nach unten gesprungen bin, setze ich meinen Weg erst einmal unter der Röhre fort und suche mir die Goodies zusammen. Dann tauche ins ans Tageslicht und liefere mir mal wieder ein Gefecht mit einer Bande von Bösewichten. Den kurzen Aufenthalt unter freiem Himmel habe ich genossen, aber ich muss leider schon wieder durch einen dunklen Tunnel, der mir zwar einige Goodies einbringt aber auch den obligatorischen Ärger mit den fliegenden Messern. In einem schwach rot beleuchteten Raum breche ich durch eine Luftschachtabdeckung, krieche in den Schacht und schleppe mich bis zu seinem Ende. Ich stehe auf einer Art Abdeckplatte und mir scheint es logisch, die Platte durchzuhacken.
Ich falle. Ich falle in ein großes Areal und lande krachend auf einem Stapel Fässer, der dann unter mir zusammenbricht (oder auch nicht, wenn ich genau im Gleichgewichtspunkt lande). Ich vermute mal, dieser Tonnenstapel hat mir das Leben gerettet, denn sonst wäre der Weg nach unten doch zu weit gewesen. Froh noch am Leben zu sein, widme ich mich nun dem neuen Problem: Das Areal ist voller Mannschnitter. Ich presse mich in die Ecke mit dem Caution-Schild und schlage wild mit dem Brecheisen um mich. In dieser Position habe ich alle fliegenden Messer vor mir und kann alle ihre Angriffe sehen und abwehren. Ich versuche, nicht auf die Fässer zu schießen, deren Sprengkraft kann ich vielleicht später noch einmal besser einsetzen. Nachdem ich auch das letzte Messer stumpf gemacht habe, orientiere ich mich, wie komme ich hier weg? Es gibt eine lange Leiter, nach oben scheinbar nirgendwo hin und nach unten ins Wasser führt, dort ist aber Endstation. Oder kann man oben von der Leiter auf die Röhre, die quer durch das Gewölbe läuft, gelangen? Ja, kann man. Einfach ganz nach oben klettern und dann ein mutiger Schritt in Richtung Rohr.
Einschub:
So, und da habe ich mal eine Frage: Wenn ich das Rohr bis zu dem kleinen Knick entlang gehe, dann ein wenig hüpfe und so in den Schacht hineinschaue, aus dem die Mannschnitter kamen, dann sehe ich dort ein Goodie liegen. Wie, um Himmels willen, komme ich dort hin?
Darauf antwortete mir Thomas Böhme:
Ich hab es ganz einfach gelöst und mir eine Tonne mit hoch genommen, die schräg auf das Rohr gelegt, sodass sie genug Halt hat und dann ein paar "DuckJumps" gemacht und schon stand ich drin.
Ich gehe das Rohr ganz bis zum Ende weiter und gelange dann in ein Areal mit vielen Rohren und einem Gitter in der Mitte. Wenn ich durch das Gitter schaue, dann sehe ich, wo ich hingelangen will. Aber wie überwinde ich das Gitter? Ich kann zunächst erstmal den Bereich unterhalb der Wasseroberfläche absuchen, indem ich die Leiter nach unten klettere und dann ins Wasser tauche, aber auch dort ist alles dicht. Also, was mache ich? Vor Verzweiflung suche ich die Rohre ab, ich lasse mich immer von einem Rohr auf das nächst tiefere fallen ... und finde ein Ventilrad! Als ich daran drehe, hebt sich plötzlich der Wasserspiegel. Ich schwimme mit dem steigenden Wasser wieder nach oben. Als ich wieder oben auf dem Steg stehe, wird mir irgendwie klar, dass sich an der Situation in diesem Bereich nichts verändert hat, ich kann immer noch nicht durch das Gitter gelangen. Aber vielleicht gibt es in dem Bereich, wo ich vom Himmel gefallen bin, jetzt eine neue Situation? Ja, gibt es, die Schnitter sind wieder da. Als ich um die Ecke schaue, stelle ich fest, dass es jetzt Zeit ist, die Fässer hochzujagen. So, nun betrachte ich die neue Lage hier. Auch dieser Raum wurde nun knietief überflutet und jetzt kann ich bei der Leiter unter das Gitter und durch das Rohr tauchen. Ich tauche auf und stelle fest, dass ich das Gitter hinter mir gelassen habe. Meinen Ausgang erreiche ich aber immer noch nicht, denn die Leiter aus dem Bassin heraus befindet sich auf der falschen Seite und soooooo weit kann selbst ich nicht springen. Was ich also brauche, ist ein Fass oder ein Gegenstand, auf den ich aus dem Wasser klettern kann und der sich nah genug am anderen Beckenrand befindet. Aber im Wasser schwimmt nichts. Alles, was man sieht, ist irgendein Gerümpel, das unten am Boden des Bassins von ein paar Brettern festgehalten wird, irgendeine Müllablage. Je öfter ich mir diese Feststellung durch den Kopf gehen lasse, desto klarer wird mir, was ich zu tun habe. Ich springe ins Wasser, zücke mein Brecheisen und befreie das Gerümpel von den Brettern, die es unten halten. Eine leere Kabelrolle treibt nach oben und das ist genau das, was ich gebraucht habe. So ist es ein Kinderspiel für mich ans richtige 'Ufer' zu kommen.
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Ich springe nach unten zu dem kleinen Bächlein und werde gleich von beiden Seiten angegriffen, von rechts attackiert mich ein Mannschnitter und von links zwei Soldaten. Ich weiche nach rechts aus, um beide Angreifer vor mir zu haben und rotte sie aus. An der Stelle, wo die abgebrochene Leiter im Rinnsaal liegt, springe ich über die Tonne nach oben, sammle die Goodies auf und beruhige den Kamerabot. Als ich mir den Weg frei hacke, greifen mich wieder drei Mannschnitter an, diese Dinger sind wirklich ziemlich lästig. Ich folge dem Licht und sehe eine Leiter. Aber zunächst interessiert mich natürlich, ob am Ende des Gangs auch noch etwas zu holen ist. Natürlich ist es das, nur auf die Zungen muss ich achten.
Jetzt klettere die Leiter nach oben und suche den ganzen provisorischen Steg nach Goodies ab. Irgendwie hatte ich ja gedacht, der Weg würde nun noch weiter nach oben führen, aber das habe ich mich wohl getäuscht. Die einzige Möglichkeit hier wegzukommen ist es, mich durch die Bretter nach unten fallen zu lassen. Und plötzlich spielt mein Geigerzähler verrückt. Das wilde Knacken signalisiert mir, dass die ganze Gegend radioaktiv verseucht ist. Mein Schutzanzug schützt mich solange vor den Strahlen, wie ich nicht ins Wasser gehe, dann schwindet meine Gesundheit sofort. Also taste ich mich jetzt vorsichtig heran und nehme mir erst einmal die Goodies mit, die rechts in dem Erker neben der Leiche liegen. Und dann treffe ich mal wieder einen Mitstreiter. Er steht am Funkgerät und bekommt gerade gesagt, dass er mir das Luftboot geben soll. Gegenüber steht eine Truhe mit viel Munition und die benötige ich nun auch, denn ich bekomme es jetzt mit Facehuggern zu tun. Aber diese hier sind nicht zahm wie Lamarr, sonder sehr angriffslustig. Manche von ihnen kleben noch auf dem Kopf eines Menschen, den sie gerade zum Zombie gemacht haben. Ich entscheide mich, gegen diese Biester rigoros vorzugehen und gar nicht erst in große Kämpfe zu geraten und blase jeden von ihnen mit der MP weg. Große Zielversuche mit der Pistole oder gar Kloppereien mit der Brechstange wären reine Zeitverschwendung. Und so schieße ich mir meinen Weg durch diese verseuchte Gegend frei. Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht, ich gehe ein paar Schritte nach vorn, warte ab, ob etwas passiert, dann gehe ich wieder ein wenig weiter usw. Und schließlich komme ich dann in einen Schuppen, in dem gerade eine Frau das Luftboot auftankt. Mit diesem Hovercraft kann ich mich gefahrlos auf dem verseuchten Wasser bewegen und nicht nur das, ein Luftboot fährt natürlich auch über Land. Die Frau rät mir, noch die große rote Scheune aufzusuchen. Das werde ich dann jetzt auch tun.
Ich schippere los, und weit und breit ist niemand zu sehen. Ich gelange an ein verschlossenes Tor. Da ich annehme, dass hier irgendwo ein Öffnungsmechanismus sein muss, steige ich vom Boot, gehe rechts neben das Tor und betätige so lange das Rad, bis das Tor ganz nach oben gezogen wurde. Dann steige ich wieder auf und fahre hindurch.
Wassergefahr
Ab jetzt sich das Wasser wieder klar und birgt keine Gefahr mehr für meine Gesundheit. Nach einigen Metern im Tunnel sehe ich rechts wieder ein Lambda- Zeichen, ich halte mein Boot kurz an, klettere die Leiter nach oben und sammle die Goodies ein. Ich steige wieder auf das Hovercraft und durchbreche eine Holzsperre und dann kann ich die Scheune sehen. Und ich sehe einen Mann mit einem Koffer. Vor der Scheune hängt an einem Kran eine Kiste mit dem HL-Zeichen, ich schließe daraus, dass dies die versteckten Vorräte sind, wegen der ich hier bin. Ich parke das Boot, schultere die MP und klettere hoch zur Scheune. Und hier stellt sich heraus, dass die Idee mit der Waffe gar nicht so dumm war. Innen warten zwei Zombies auf mich, nein, sie warten nicht nur, wie bisher, sondern sie werfen mit den herumliegenden Tonnen nach mir. Ich locke sie aus dem Gebäude heraus und erledige sie an der frischen Luft. Jetzt muss ich mir nur noch die Goodies holen. Ich kraxele die Treppe nach oben und schiebe mich vorsichtig zu der Leiter. Auf meinem Weg dorthin müssen eine Kiste und ein Facehugger dran glauben. Beim Kran schlage ich die Tonne weg, die ihn blockiert und die Supplies fallen ins Wasser. Dort sammle ich sie ein. Und als ich mich zurück auf den Weg zum Boot mache, denke ich so bei mir: Ich habe doch vorhin noch jemanden gesehen, den Herrn im Anzug mit dem Koffer, wo ist der denn geblieben? Bereits früher einmal habe ich solch einen geheimnisvollen Agenten getroffen, in Black Mesa. Damals bot er mir einen Job an. Welche Rolle spielt dieser G-Man diesmal?
Aber dann verdränge ich diese Gedanken erst einmal und widme mich der nächsten Hürde und das meine ziemlich wortwörtlich. Eine Barriere versperrt den Fluss. Aber schon, als ich darauf zu fahre, sehe ich, was ich tun muss, nämlich springen und zwar mit dem Hovercraft. Irgendjemand hatte dieses Problem wohl auch schon mal und hat eine Rampe gebaut. Und dabei hat er übrigens seine Munition unter der Rampe vergessen, aber das nur nebenbei. Ich fahre mit Vollgas auf die Rampe zu und flieeeeeeege. Dabei werde ich beobachtet und zwar von einem Kerl in gelben Pulli, der mir etwas Nachschub von der Brücke herunterwirft, den ich natürlich gern mitnehme. Aber dann sind da noch zwei Kamerabots, die Staatsmacht ist mir also wieder auf den Fersen. Aber so wie es aussieht, sind die Bots ein kleines Problem, denn jetzt stehe ich vor einer kniffligen Frage: Wie bringe ich das Boot über die Staustufe? Irgendwie scheint dort gar nichts zu passen, die Schanze steht völlig falsch herum. Erstens komme ich so gar nicht auf die Rampe und zweitens, was soll mir das nützen? Aber sicherlich gibt es auch dafür eine Lösung, denn wenn ich mir die Konstruktion so anschaue, sieht das Ganze wieder wie eine Wippe aus und alles, was ich tun muss, ist, die eine Seite zu beschweren, damit die andere Seite sich nach oben bewegt. Das hatte ich ja schon mal, vorhin, bei der Mauer im Kanal. Aber es liegt diesmal nichts herum, was ich auf die Wippe legen könnte, vielleicht liegt ja etwas im Wasser. Ich springe also ins Nass und suche dort, aber es ist nichts zu finden. Dafür entdecke ich aber etwas anderes: Die Wippe wird von einer Tonne unter Wasser gezogen, vielleicht muss ich ja nur die Tonne weghauen und schon kippt die Wippe um. Das wird natürlich nichts, denn jetzt ist mir schlagartig klar, was ich tun muss. Die Tonne ist nicht dafür da die Wippe unter Wasser zu ziehen, sondern sie versucht die Schanze nach oben zu drücken, aber die eine Tonne reicht dafür nicht aus. Mein Ansatz war also richtig, aber die obere Seite der Wippe muss nicht nach unten gedrückt werden, sondern die untere Seite nach oben. Oben im Wasser schwimmt noch eine Tonne, diese ziehe ich jetzt unter Wasser und schiebe sie in den Gitterkäfig ... und die Schanze bewegt sich ein Stück nach oben. Aber der Druck reicht immer noch nicht aus, um die Rampe für meine Zwecke brauchbar zu machen. Ich folgere, dass ich noch mehr Tonnen heranschleppen muss. Oberhalb des Tümpels endet ein Abwasserrohr und dort sehe ich zwei weitere Tonnen. Ich springe also wieder aus dem Wasser, steige unter der Brücke in das Rohr und schiebe dann beide Tonnen ins Wasser und platziere sie dann auch unter der Wippe. Und diesmal haben meine Bemühungen Erfolg. Mit voller Geschwindigkeit springe ich nun mit meinem Hovercraft über das Hindernis.
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