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Half-Life 2 [Lösung] (3/17)
 



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nichts gegen ihn unternehmen kann, entschließe ich mich zu rennen und zwar in den linken
Teil des Kanals, ich sprinte zwischen all dem Gerümpel hindurch die Treppe hinauf, schiebe
die Tonne vor der blauen Tür weg und flüchte mich in Innere der Kanalanlage. Ich nehme
zwar einige Treffer hin, aber überlebe bei relativ guter Konstitution.

Bevor ich meinen Weg in den Gang fortsetze, klettere ich eine Leiter nach unten, denn ein
HL-Tag, den ich durch das Bodengitter sehen kann, zeigt mir, dass es dort unten
irgendetwas zu sehen gibt. Ganz in der Nähe entdecke ich eine weitere Stelle mit Goodies.
Ich gehe an einer verkohlten Leiche vorbei und ducke mich in einen tiefer gelegenen Gang,
der fast bis zur Decke mit Wasser gefüllt ist. Am Ende dieses Bereichs schwimmen eine
weitere Leiche und einige Medikits.

So und nun wiederhole ich auf meinem weiteren Weg den Trick mit dem rutschenden Fass und
den Zungenaliens, klappt auch hier wunderbar. Ich schiebe das Fass die Schräge hinunter,
lasse es ansaugen, bringe es zur Explosion und rutsche hinterher durch die Lücke im
"Vorhang", die Bruchstücke der Tonne rutschen den Gang weiter hinunter und werden von der
zweiten Zungenlinie hochgezogen und ich rutsche einfach unter den beschäftigten Aliens
hindurch. Und weil mir dieser Trick so gut gefallen hat, wiederhole ich ihn gleich
nochmals.

Als ich an der Tür ankomme, liegt der Hubschrauber immer noch auf der Lauer, verstärkt
durch einige Kamerabots. Und wieder renne ich los, diesmal nach links in den Tunnel hinein
bis zu der Treppe. Ich schaue nicht, ich schieße nicht, ich renne nur ...

---

Ich setze meinen Weg fort und treffe selbst in diesem Drecksloch einen Menschen. Er
erzählt mir, dass die Staatsmacht die Kanäle mit Mannschnittern absucht und noch bevor ich
fragen kann, was das denn sei, wird die Tür aufgebrochen und einige Exemplare dieser
fiesen fliegenden Messer schweben in den Raum. Ich sehe, wie der Mann ein Gegenstand zum
Schlagen aufnimmt und so greife auch ich zu meinem guten alten Brecheisen und prügele auf
die Brummer ein. Jeder der Mannschnitter wird durch zwei Treffer in seine Einzelteile
zerlegt. Der freundliche Mensch zeigt mir nach dem überstandenen Angriff noch seine
Vorräte und ich bediene mich. Ich klettere die Leiter nach oben und suche beide Seiten der
Behausung nach Goodies ab. Dann setze ich meinen Weg fort und lebe ab sofort mit
Mannschnittern als ständige Begleiter.

Irgendwann sehe ich das Tageslicht wieder, doch bevor ich nach draußen trete, sammle ich
im Raum etwas weiter hinten die Goodies auf. Ich vermute mal, draußen erwartet mich ein
Hinterhalt, denn dieser kleine Bereich ist von allen Seiten einsehbar und die Ausgangstür
ist verrammelt. Und richtig, ich setze meinen Fuß nach draußen und schon geht das
Geballere los, das ich besser beantworten kann, wenn ich mich erst einmal wieder in den
Gang zurückziehe. Außerdem dringen auch noch drei Mannschnitter in den Gang ein, auf die
hätte ich echt gut verzichten können. Erst wenn wieder Kampfesruhe herrscht, gehe ich
wieder nach draußen und räume die Tonne vor der Tür weg und trete ein. Schade, der Ausflug
ans Tageslicht war wirklich sehr kurz.

Ich befinde mich jetzt in einem kleinen Gewölbe, unter mir liegt ein Gang mit einem
kleinen Rinnsaal in der Mitte. Links von mir kann ich im Halbdunkel ein defektes
Abdeckgitter zu einem Luftschacht erkennen, also springe ich auf das Rohr davor, drücke
das Gitter ein und krieche in den Schacht. Mich wundert jetzt überhaupt nicht mehr auch in
dieser Enge auf fliegende Messer treffen. Aber ich krieche den Gang mutig bis zu seinem
Ende und finde ein großes Lager mit Supplies. Auf dem Rückweg überrascht mich ein Feind,
der mir in den Kanal gefolgt ist, aber auch ihn grille ich. Jetzt also hinunter zu dem
Rinnsaal.

Und jetzt ist Weihnachten, jedenfalls kommt es mir so vor, denn ich bekomme zwei
Geschenke, genauer gesagt zwei Waffengeschenke. Ein Dreimannüberfallkommando greift mich
an, aber mittlerweile gehe ich mit der Pistole sehr sicher und zielgenau um und erledige
die Drei im Nu. Und siehe da, der Bösewicht, der sich von oben aus abgeseilt hat,
hinterlässt mir eine automatische Waffe, wie freundlich. Und dann ist da noch dieses Fass
vor dem offenen Gitter. Ich krieche hinein und ahne schon nichts Gutes, obwohl ich im
Taschenlampenschein eine Kiste erkennen kann. Und dann - so muss ich zugeben - erschrecke
ich mich doch ein wenig. Kurz bevor ich die Kiste erreiche, erhebt sich ein Alien aus dem
Sand und greift mich an. Zum Glück habe ich die Maschinenpistole und so bin ich ihm
überlegen. In der Kiste finde ich die zweite neue Waffe, eine Granate, wie schön. Na ja,
und da ich gelernt habe, dass auf Geheimverstecke immer gleich Kampfhandlungen folgen, so
muss ich erkennen, dass dies auch hier stimmt, als ich durch den Schacht zurückkrieche,
seilt sich ein weiterer Soldat ab.

Gerade waren meine Kleider von den letzten Aufenthalten im Wasser getrocknet, muss ich
schon wieder ins kühle Nass. Ich tauche mit der Drehung des Wasserrads in den Tunnel
hinein und bis zur nächsten Stelle, wo ich auftauchen und Luft holen kann. Ich tauche bis
zum Ende und springe nach rechts aus dem Wasser. Und dann kann ich sie schon wieder hören,
die Fluggeräusche von Kamerabots und Mannschnittern. Und weil dort, wo Kamerabots sind,
die Polizisten nicht weit sind, erscheinen am Ende der Röhre zwei Feinde. Keine Ahnung,
warum die Staatsmacht nicht lernt, dass mir zwei Angreifer überhaupt nichts anhaben
können. Ich gehe bis zum Ende der Röhre (aha, es waren also doch noch mehr Angreifer, zwei
weitere trauen sich jetzt nach draußen), achte auf Zungenaliens und gehe dann über die
Röhre wieder zurück in den Gang.

Jetzt heißt es für mich aufpassen, am Knick der Röhre warte eine Dreier-Fallen-
Kombination auf mich. Ab und zu wird aus der Röhre eine heiße Dampfwolke ausgestoßen, der
mich stark verbrennen würde. Außerdem sehe ich hinter dem Dampf eine Zunge von der Decke
hängen, auch die muss ich austricksen. Ich gehe also ganz rechts auf der Röhre entlang und
springe in einem dampffreien Moment nach rechts neben die Röhre zu den Fässern. Und dann
muss ich mich auch schon um den dritten Teil der Falle kümmern, ein Mannschnitter kommt
aus dem Gang auf mich zu gerast. Wenn ich ihn erledigt habe, kann ich mich erst mal in
Ruhe um die Zungen kümmern und husche dann in Intervallschritten über den Rest der Röhre
und hacke mich durch den Verschlag.

Nachdem ich von der Röhre nach unten gesprungen bin, setze ich meinen Weg erst einmal
unter der Röhre fort und suche mir die Goodies zusammen. Dann tauche ins ans Tageslicht
und liefere mir mal wieder ein Gefecht mit einer Bande von Bösewichten. Den kurzen
Aufenthalt unter freiem Himmel habe ich genossen, aber ich muss leider schon wieder durch
einen dunklen Tunnel, der mir zwar einige Goodies einbringt aber auch den obligatorischen
Ärger mit den fliegenden Messern. In einem schwach rot beleuchteten Raum breche ich durch
eine Luftschachtabdeckung, krieche in den Schacht und schleppe mich bis zu seinem Ende.
Ich stehe auf einer Art Abdeckplatte und mir scheint es logisch, die Platte durchzuhacken.

Ich falle. Ich falle in ein großes Areal und lande krachend auf einem Stapel Fässer, der
dann unter mir zusammenbricht (oder auch nicht, wenn ich genau im Gleichgewichtspunkt
lande). Ich vermute mal, dieser Tonnenstapel hat mir das Leben gerettet, denn sonst wäre
der Weg nach unten doch zu weit gewesen. Froh noch am Leben zu sein, widme ich mich nun
dem neuen Problem: Das Areal ist voller Mannschnitter. Ich presse mich in die Ecke mit dem
Caution-Schild und schlage wild mit dem Brecheisen um mich. In dieser Position habe ich
alle fliegenden Messer vor mir und kann alle ihre Angriffe sehen und abwehren. Ich
versuche, nicht auf die Fässer zu schießen, deren Sprengkraft kann ich vielleicht später
noch einmal besser einsetzen. Nachdem ich auch das letzte Messer stumpf gemacht habe,
orientiere ich mich, wie komme ich hier weg? Es gibt eine lange Leiter, nach oben
scheinbar nirgendwo hin und nach unten ins Wasser führt, dort ist aber Endstation. Oder
kann man oben von der Leiter auf die Röhre, die quer durch das Gewölbe läuft, gelangen?
Ja, kann man. Einfach ganz nach oben klettern und dann ein mutiger Schritt in Richtung
Rohr.

Einschub:

So, und da habe ich mal eine Frage: Wenn ich das Rohr bis zu dem kleinen Knick entlang
gehe, dann ein wenig hüpfe und so in den Schacht hineinschaue, aus dem die Mannschnitter
kamen, dann sehe ich dort ein Goodie liegen. Wie, um Himmels willen, komme ich dort hin?

Darauf antwortete mir Thomas Böhme:

Ich hab es ganz einfach gelöst und mir eine Tonne mit hoch genommen, die schräg auf das
Rohr gelegt, sodass sie genug Halt hat und dann ein paar "DuckJumps" gemacht und schon
stand ich drin.

Ich gehe das Rohr ganz bis zum Ende weiter und gelange dann in ein Areal mit vielen Rohren
und einem Gitter in der Mitte. Wenn ich durch das Gitter schaue, dann sehe ich, wo ich
hingelangen will. Aber wie überwinde ich das Gitter? Ich kann zunächst erstmal den Bereich
unterhalb der Wasseroberfläche absuchen, indem ich die Leiter nach unten klettere und dann
ins Wasser tauche, aber auch dort ist alles dicht. Also, was mache ich? Vor Verzweiflung
suche ich die Rohre ab, ich lasse mich immer von einem Rohr auf das nächst tiefere fallen
... und finde ein Ventilrad! Als ich daran drehe, hebt sich plötzlich der Wasserspiegel.
Ich schwimme mit dem steigenden Wasser wieder nach oben. Als ich wieder oben auf dem Steg
stehe, wird mir irgendwie klar, dass sich an der Situation in diesem Bereich nichts
verändert hat, ich kann immer noch nicht durch das Gitter gelangen. Aber vielleicht gibt
es in dem Bereich, wo ich vom Himmel gefallen bin, jetzt eine neue Situation? Ja, gibt es,
die Schnitter sind wieder da. Als ich um die Ecke schaue, stelle ich fest, dass es jetzt
Zeit ist, die Fässer hochzujagen. So, nun betrachte ich die neue Lage hier. Auch dieser
Raum wurde nun knietief überflutet und jetzt kann ich bei der Leiter unter das Gitter und
durch das Rohr tauchen. Ich tauche auf und stelle fest, dass ich das Gitter hinter mir
gelassen habe. Meinen Ausgang erreiche ich aber immer noch nicht, denn die Leiter aus dem
Bassin heraus befindet sich auf der falschen Seite und soooooo weit kann selbst ich nicht
springen. Was ich also brauche, ist ein Fass oder ein Gegenstand, auf den ich aus dem
Wasser klettern kann und der sich nah genug am anderen Beckenrand befindet. Aber im Wasser
schwimmt nichts. Alles, was man sieht, ist irgendein Gerümpel, das unten am Boden des
Bassins von ein paar Brettern festgehalten wird, irgendeine Müllablage. Je öfter ich mir
diese Feststellung durch den Kopf gehen lasse, desto klarer wird mir, was ich zu tun habe.
Ich springe ins Wasser, zücke mein Brecheisen und befreie das Gerümpel von den Brettern,
die es unten halten. Eine leere Kabelrolle treibt nach oben und das ist genau das, was ich
gebraucht habe. So ist es ein Kinderspiel für mich ans richtige 'Ufer' zu kommen.

---

Ich springe nach unten zu dem kleinen Bächlein und werde gleich von beiden Seiten
angegriffen, von rechts attackiert mich ein Mannschnitter und von links zwei Soldaten. Ich
weiche nach rechts aus, um beide Angreifer vor mir zu haben und rotte sie aus. An der
Stelle, wo die abgebrochene Leiter im Rinnsaal liegt, springe ich über die Tonne nach
oben, sammle die Goodies auf und beruhige den Kamerabot. Als ich mir den Weg frei hacke,
greifen mich wieder drei Mannschnitter an, diese Dinger sind wirklich ziemlich lästig. Ich
folge dem Licht und sehe eine Leiter. Aber zunächst interessiert mich natürlich, ob am
Ende des Gangs auch noch etwas zu holen ist. Natürlich ist es das, nur auf die Zungen muss
ich achten.

Jetzt klettere die Leiter nach oben und suche den ganzen provisorischen Steg nach Goodies
ab. Irgendwie hatte ich ja gedacht, der Weg würde nun noch weiter nach oben führen, aber
das habe ich mich wohl getäuscht. Die einzige Möglichkeit hier wegzukommen ist es, mich
durch die Bretter nach unten fallen zu lassen. Und plötzlich spielt mein Geigerzähler
verrückt. Das wilde Knacken signalisiert mir, dass die ganze Gegend radioaktiv verseucht
ist. Mein Schutzanzug schützt mich solange vor den Strahlen, wie ich nicht ins Wasser
gehe, dann schwindet meine Gesundheit sofort. Also taste ich mich jetzt vorsichtig heran
und nehme mir erst einmal die Goodies mit, die rechts in dem Erker neben der Leiche
liegen. Und dann treffe ich mal wieder einen Mitstreiter. Er steht am Funkgerät und
bekommt gerade gesagt, dass er mir das Luftboot geben soll. Gegenüber steht eine Truhe mit
viel Munition und die benötige ich nun auch, denn ich bekomme es jetzt mit Facehuggern zu
tun. Aber diese hier sind nicht zahm wie Lamarr, sonder sehr angriffslustig. Manche von
ihnen kleben noch auf dem Kopf eines Menschen, den sie gerade zum Zombie gemacht haben.
Ich entscheide mich, gegen diese Biester rigoros vorzugehen und gar nicht erst in große
Kämpfe zu geraten und blase jeden von ihnen mit der MP weg. Große Zielversuche mit der
Pistole oder gar Kloppereien mit der Brechstange wären reine Zeitverschwendung. Und so
schieße ich mir meinen Weg durch diese verseuchte Gegend frei. Es ist gar nicht so schwer,
wie es aussieht, ich gehe ein paar Schritte nach vorn, warte ab, ob etwas passiert, dann
gehe ich wieder ein wenig weiter usw. Und schließlich komme ich dann in einen Schuppen, in
dem gerade eine Frau das Luftboot auftankt. Mit diesem Hovercraft kann ich mich gefahrlos
auf dem verseuchten Wasser bewegen und nicht nur das, ein Luftboot fährt natürlich auch
über Land. Die Frau rät mir, noch die große rote Scheune aufzusuchen. Das werde ich dann
jetzt auch tun.

Ich schippere los, und weit und breit ist niemand zu sehen. Ich gelange an ein
verschlossenes Tor. Da ich annehme, dass hier irgendwo ein Öffnungsmechanismus sein muss,
steige ich vom Boot, gehe rechts neben das Tor und betätige so lange das Rad, bis das Tor
ganz nach oben gezogen wurde. Dann steige ich wieder auf und fahre hindurch.


Wassergefahr


Ab jetzt sich das Wasser wieder klar und birgt keine Gefahr mehr für meine Gesundheit.
Nach einigen Metern im Tunnel sehe ich rechts wieder ein Lambda- Zeichen, ich halte mein
Boot kurz an, klettere die Leiter nach oben und sammle die Goodies ein. Ich steige wieder
auf das Hovercraft und durchbreche eine Holzsperre und dann kann ich die Scheune sehen.
Und ich sehe einen Mann mit einem Koffer. Vor der Scheune hängt an einem Kran eine Kiste
mit dem HL-Zeichen, ich schließe daraus, dass dies die versteckten Vorräte sind, wegen der
ich hier bin. Ich parke das Boot, schultere die MP und klettere hoch zur Scheune. Und hier
stellt sich heraus, dass die Idee mit der Waffe gar nicht so dumm war. Innen warten zwei
Zombies auf mich, nein, sie warten nicht nur, wie bisher, sondern sie werfen mit den
herumliegenden Tonnen nach mir. Ich locke sie aus dem Gebäude heraus und erledige sie an
der frischen Luft. Jetzt muss ich mir nur noch die Goodies holen. Ich kraxele die Treppe
nach oben und schiebe mich vorsichtig zu der Leiter. Auf meinem Weg dorthin müssen eine
Kiste und ein Facehugger dran glauben. Beim Kran schlage ich die Tonne weg, die ihn
blockiert und die Supplies fallen ins Wasser. Dort sammle ich sie ein. Und als ich mich
zurück auf den Weg zum Boot mache, denke ich so bei mir: Ich habe doch vorhin noch
jemanden gesehen, den Herrn im Anzug mit dem Koffer, wo ist der denn geblieben? Bereits
früher einmal habe ich solch einen geheimnisvollen Agenten getroffen, in Black Mesa.
Damals bot er mir einen Job an. Welche Rolle spielt dieser G-Man diesmal?

Aber dann verdränge ich diese Gedanken erst einmal und widme mich der nächsten Hürde und
das meine ziemlich wortwörtlich. Eine Barriere versperrt den Fluss. Aber schon, als ich
darauf zu fahre, sehe ich, was ich tun muss, nämlich springen und zwar mit dem Hovercraft.
Irgendjemand hatte dieses Problem wohl auch schon mal und hat eine Rampe gebaut. Und dabei
hat er übrigens seine Munition unter der Rampe vergessen, aber das nur nebenbei. Ich fahre
mit Vollgas auf die Rampe zu und flieeeeeeege. Dabei werde ich beobachtet und zwar von
einem Kerl in gelben Pulli, der mir etwas Nachschub von der Brücke herunterwirft, den ich
natürlich gern mitnehme. Aber dann sind da noch zwei Kamerabots, die Staatsmacht ist mir
also wieder auf den Fersen. Aber so wie es aussieht, sind die Bots ein kleines Problem,
denn jetzt stehe ich vor einer kniffligen Frage: Wie bringe ich das Boot über die
Staustufe? Irgendwie scheint dort gar nichts zu passen, die Schanze steht völlig falsch
herum. Erstens komme ich so gar nicht auf die Rampe und zweitens, was soll mir das nützen?
Aber sicherlich gibt es auch dafür eine Lösung, denn wenn ich mir die Konstruktion so
anschaue, sieht das Ganze wieder wie eine Wippe aus und alles, was ich tun muss, ist, die
eine Seite zu beschweren, damit die andere Seite sich nach oben bewegt. Das hatte ich ja
schon mal, vorhin, bei der Mauer im Kanal. Aber es liegt diesmal nichts herum, was ich auf
die Wippe legen könnte, vielleicht liegt ja etwas im Wasser. Ich springe also ins Nass und
suche dort, aber es ist nichts zu finden. Dafür entdecke ich aber etwas anderes: Die Wippe
wird von einer Tonne unter Wasser gezogen, vielleicht muss ich ja nur die Tonne weghauen
und schon kippt die Wippe um. Das wird natürlich nichts, denn jetzt ist mir schlagartig
klar, was ich tun muss. Die Tonne ist nicht dafür da die Wippe unter Wasser zu ziehen,
sondern sie versucht die Schanze nach oben zu drücken, aber die eine Tonne reicht dafür
nicht aus. Mein Ansatz war also richtig, aber die obere Seite der Wippe muss nicht nach
unten gedrückt werden, sondern die untere Seite nach oben. Oben im Wasser schwimmt noch
eine Tonne, diese ziehe ich jetzt unter Wasser und schiebe sie in den Gitterkäfig ... und
die Schanze bewegt sich ein Stück nach oben. Aber der Druck reicht immer noch nicht aus,
um die Rampe für meine Zwecke brauchbar zu machen. Ich folgere, dass ich noch mehr Tonnen
heranschleppen muss. Oberhalb des Tümpels endet ein Abwasserrohr und dort sehe ich zwei
weitere Tonnen. Ich springe also wieder aus dem Wasser, steige unter der Brücke in das
Rohr und schiebe dann beide Tonnen ins Wasser und platziere sie dann auch unter der Wippe.
Und diesmal haben meine Bemühungen Erfolg. Mit voller Geschwindigkeit springe ich nun mit
meinem Hovercraft über das Hindernis.

 


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Letzte Änderung am: 04.Aug.2008. 528777 Abrufe seit dem 13.May.2008 (949 Abrufe/Tag).

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