*** Diese Editorial erscheint in den Ausgaben 1901, 2001 und 2101 ***
Hallo liebe DLH-Fans,
hoffentlich habt ihr geruhsame Ferien verbracht oder verbringt sie noch (in dem
Fall sitzt ihr vermutlich mit eurem Notebook am Garda- oder Baggersee und habt
euch grad den neuen DLH über euere Handy-Internet-Verbindung gezogen, brav!). Ein
Teil der DLH-Leute hat auch Ferien gemacht, deswegen gibt es (wie ihr es ja von
uns schon im Sommer gewohnt seid) eine Module-Dreifachausgabe, d.h. 1901 - 2101
erscheinen am gleichen Termin.
Ich weiss auch gar nicht so recht, was ich euch bei diesem warmen Wetter erzählen
soll, zum lachen ist es eh zu warm und was ernstes will man in dieser Temperatur
nicht hören, deswegen vielleicht hier nur eine kleine Anekdote, wie sie sich
tausendfach abgespielt haben könnte und mag sie euch als Fehlervermeidungshinweis
dienen:
Rainer war 26 Jahre alt und Single, irgendwie hatte er zwar ab und zu mal eine
Affäre, aber das richtige war nie dabei. Er arbeitet als Texter in einer
Werbeagentur und war es eigentlich leid, alleine zu sein. Im Augenblick trafen sich
die Mitarbeiter seines gegenwärtigen Projekts zu ihrer montagmorgendlichen Sitzung
und er war als einer der ersten im Konferenzzimmer. Zusammen mit einem weiteren
Kreativen betrag Hanne den Raum. Ach Hanne, Hanne war eine neue Mitarbeiterin, und
sie war eine Frau, in die sich Rainer damals, als er sie das erste Mal sah, sofort
verliebt hatte. Sie schien eine Frau zu sein, die versprach, das eine Partnerschaft
mit ihr die Erfüllung sein konnte und keine Dauertherapie. Leider hatte sich Hanne
gleich in ihrem ersten Gespräch beim Mittag dazu bekannt, dass sie Beziehungen mit
Arbeitskollegen ablehnte. Zu schade, seit dem hatte er die Hoffnung aufgegeben.
'Ach, Rainer ist schon da', dachte Hanne als sie zur Strategiesitzung in den
Konferenzraum kam. Schon Sonntags, wenn sie sich wieder auf die Arbeitswoche
einstellte, freute sie sich, ihn wieder zu sehen. Als sie damals von Hamburg nach
Düsseldorf umzog, war er ihr gleich am ersten Tag aufgefallen, er schien nicht
so affektiert wie die anderen Kreativen, die entweder mit ihrem Auto oder ihren
übergrossen ... angaben. Sie hatte allerdings gleich beim ersten Mittagsessen
das Gefühl, dass er Beziehungen zu Mitarbeiterinnen ablehnte, deswegen hatte sie
die Position auch gleich von Anfang an vertreten. Leider schien sich aber sein
Interesse für sie in Grenzen zu halten, zu schade, zu schade ...
I saw you crying at the Discotheque ...
Eurer Bernd
Bernd Wolffgramm
Editor@DLH.Net
http://DLH.Net
P.S. Wegen der Umstellung unserer Online-Datenbank hat die Erstellung der Module
sich leider stark verzögert, da das Modulerstellungsprogramm auch umgestellt werden
musste. Wie bitte dies zu entschuldigen.