Eigentlich wollte ich mich ja diesmal wieder mit einem ernsten Editorial an Euch
wenden, nachdem mich einige von euch gefragt haben, ob ich beim letzten Edi wohl
besoffen gewesen bin. Nein, war ich nicht :)
Also widmen wir uns einem ernsten Thema: den Milzbrandidioten. Oder doch lieber
den Streitigkeiten innerhalb der Koalition wegen des Einsatzes des Bundeswehr zur
Terrorbekämpfung? Oder doch ein kleine Diskussion über die nachlassende Konjunktur?
Also nee, also nee. Alles viel zu kompliziert ...
Das Editorial, das dieses Jahr mit Abstand das meiste Feedback hervorgerufen hat,
waren meine Ausführungen über die Frage: "Warum ist es besser ein Mann zu sein?"
und Tessi Erwiderung "Warum ist es besser eine Frau zu sein?" Dazu haben wir noch
jede Menge Mails bekommen, die noch weitere Gründe aufführten, hier also einige
weitere Anmerkungen:
Warum ist es besser, ein Mann zu sein?
- Ich brauche keine Taschen voller unnützem Zeug.
- Wenn ich durch die TV-Sender zappe, muss ich nicht jedes Mal anhalten., wenn ich
jemanden weinen sehe.
- Ich kann mir Kondome Kaufe, ohne dass der Verkäufer sich mich nackt vorstellt.
- Meine Unterwäsche kostet 15 DM (im Dreierpack)
- Wenn mich mal jemand nicht irgendwo hin einlädt, ist er trotzdem noch mein Freund.
- Ich kann ein weißes T-Shirt an einem Ort mit viel spritzendem Wasser anhaben.
- Ich finde, dass drei Paar Schuhe mehr als genug sind.
- Mechaniker lügen mich nicht an.
- Die Leute schauen mir nie in den Ausschnitt wenn sie mit mir sprechen.
- Wenn jemand auf einer Party die gleichen Klamotten an hat wie ich, dann kann ich
mich trotzdem mit ihm anfreunden.
- Ich kann mit einem Freund stundenlang stillschweigend fernsehen, ohne dabei zu
denken "er ist sauer auf mich".
- Mein Hintern spielt bei Vorstellungsgesprächen keine Rolle.
- Wenn meine Arbeit kritisiert wird, denke ich nicht, dass alle Welt gegen mich ist.
- Die Schlangen vor den Klos sind um 80% kleiner.
- Bei Premiere Sports World gibt es immer was für mich.
- Ich kenne mindestens 20 Arten ein Bier zu öffnen.
- Ich kann einen freund besuchen, ohne ihm ein Geschenk mitbringen zu müssen. Und wenn
doch, bin ich am Schluss genau so besoffen wie er.