
Am 21. Februar 2024 erschien das Sandbox-Onlinespiel des Entwicklers Angela Game und Publishers Imperium Interactive Entertainment, das dir sehr viel Freiheit in einer großen Spielwelt gibt. In meiner Review erzähle ich dir etwas mehr.
Große Freiheit
Mittelalter, Multiplayer, Sandbox, Survival: Diese Begriffe beschreiben Myth of Empires recht gut. Im Gegensatz zu den meisten Survival-Spielen geht es aber nicht nur darum, einen sicheren Ort für sich selbst aufzubauen. Nein, hier geht es um etwas Größeres: Du steigst zum Kommandanten riesiger Armeen auf, die du dann gegen deine Mitspieler in die Schlacht schickst. Deine Karriere beginnt ganz unten in der feudalen Hierarchie, in sechzehn Stufen kannst du zum Adeligen aufsteigen. Ob du lieber ein schwertschwingender Krieger an vorderster Front oder ein gewiefter Stratege im Hintergrund sein möchtest, überlässt Myth of Empires dir.
PvE oder PvP
Du kannst PvE oder PvP auf verschiedenen Servern spielen, und es sollte auch möglich sein, leicht zwischen ihnen zu wechseln. Der Schwerpunkt des Spiels liegt auf einem Nahkampfsystem mit Schwertern und Schilden. Wenn du Lust auf den Fernkampf hast, kannst du auch Bogenschießen. Was die Survival-Elemente angeht, wird Myth of Empires in vielen Kommentaren mit Ark, Valheim und Conan Exiles verglichen. Man kann zum Beispiel Pferde zähmen und reiten oder NPCs rekrutieren, Ressourcen sammeln und bauen und so weiter. Die offene Welt ist dem mittelalterlichen Asien nachempfunden, und dementsprechend sehen auch die Landschaften und die Architektur aus. Laut den Entwicklern ist die Karte insgesamt 64 Quadratkilometer groß und bietet viel Abwechslung, von verschneiten Gebirgskämmen bis zu dichten Wäldern. Du kannst zu Fuß oder auf dem Pferderücken unterwegs sein. Bei der Erkundung trifft man häufig auf wilde Tiere oder menschliche NPCs, die einem feindlich oder freundlich gesinnt sein können.Große Spielerbase
Myth of Empires ist endlich aus der Early Access entlassen worden und konnte sich schnell unter die Top 25 katapultieren, dies hat mehrere Gründe. Zum einen profitiert Myth of Empires von seinem großen Publikum. Das Spiel stammt vom chinesischen Indie-Entwickler Angela Games und bietet daher volle chinesische Sprachunterstützung, was das Spiel direkt für den riesigen ostasiatischen Spielemarkt öffnet. Außerdem arbeiten die Entwickler mit Twitch-Streamern zusammen, um die Bekanntheit ihres Spiels zu steigern, und für die Zuschauer gibt es Twitch-Drops mit Ingame-Belohnungen. Allerdings ist, wie immer, nicht alles Gold was Glänzt. Myth of Empires hat ein sehr komplexes Crafting System, mit dem man sich auseinandersetzen muss, zudem gibt es immer noch starke Framedrops und Performanceprobleme. Das vor kurzem erschienene DLC brachte zudem neue Bugs ins Spiel.
Trailer: